Journey through paradise
Westaustralien!!!

 

Hallo am anderen Ende der Welt!

Es ist wieder an der Zeit, dass ich etwas von meinem langen Abenteuer berichte, denn der fuenfte Abschnitt ist nun auch vorbei: Ich habe den ganzen Sommer (Dez./Jan.) in Lorne verbracht und im Gourmet Burgershop “Bottle of milk” meine Reisekasse aufgestockt. Die meiste Zeit ueber fuehlte es sich jedoch regelrecht an wie ein einziger, langer, unglaublicher Urlaub! Ich hatte die zwei wohl besten Chefs der Welt, Rob (25) und Brett (27), die mir sogar umsonst Unterkunft in ihrem Haus gegeben haben. Dort hab ich mit Indi in einem Zimmer gewohnt und die beste Zeit bisher gehabt!

Es war zwar eine lange Zeit, die ich an einem Fleck verbracht hab, ohne weiter zu reisen, aber ich haette es nicht gemacht, haette es mir nicht so viel gegeben: Unglaublich tolle Freunde, unvergessliche Surfs, abwechslungsreiche und immer spassige Stunden auf der Arbeit, Pausen, in denen man kurz ins erfrischende Nass des Suedlichen Ozeans springen kann,…

Wovon ich bei allen tollen Erlebnissen am mesten begeistert bin ist definitiv die Lebenseinstellung der Australier: Dass man nach einer Partynacht beim Gastgeber, der einem selbst gaenzlich unbekannt ist, uebernachtet oder vom Freund eines Freundes eine ganze Stunde bis zur Bahn gefahren wird, versteht sich hier wie von selbst.

Obwohl die australischen Jugendlichen genauso wenig Geld haben wie die deutschen wuerde niemand je auf die Idee kommen nach Benzingeld zu fragen, oder die geliehenen 10 Dollar von Freitagnacht zurueckzuverlangen.

Und das Tolle in Lorne ist ausserdem, dass aufgrund der nur ca 1000 dauerhaften Einwohner, eine Freundschaft, bzw. zumindest Bekanntschaft zwischen Jugendlichen saemtlicher Alltagsklassen besteht und man trotz wechselnder Partygaeste gewissen Leuten immer wieder begegnet. Besonders fuer mich als alleinreisende Backpackerin war das praktisch, denn so haben sich wirkliche Freundschaften – gegenueber den stets kurzfristigen “Freundeleien” in Hostels – entwickelt. Ich bin begeistert, wie warm ich in die oertliche Gemeinschaft intergriert wurde und so an meinem Abreisetag die halbe Hauptstrasse von meinem Gehen ueberrascht zu sein schien.

Unter Traenen hab ich mich von meinen Mitbewohnern versbschiedet, die mir sogar eine Kapuzenjacke als Andenken geschenkt haben, und mit denen ein Wiedersehen auf dem Oktoberfest vereinbart ist.( Australier lieben Reisen nach Europa!)


Indi hat mich zum Bus in die naechstgroessere Stadt, Geelong, von den Leuten an der Kueste spoettisch “City of Dreams” genannt, gefahren und von dort bin ich in Richtung Dunkeld in der Bergkette The Grampians im Inland des Staats Victoria aufgebrochen, um Funky, den besten Freund einer Freundin aus Lorne fuer einen Tag zu besuchen. Trotz sehr kurzfristiger Benachrichtigung war er gerne bereit mich auf seiner Farm herumzufahren (300 Hektar waeren zu Fuss etwas unbezwingbar innerhalb eines Tages), mir zu erklaeren wie man Schafe schert, was man mit 3000 Schafen so alles anstellen muss und vieles mehr. Seine Mutter, Heather, ist eine super Koechein und hat mich den ganzen Tag mit selbsgemachten Scones (ein kleines rundes Hefegebaeck) mit Sahne und Marmelade und Lunch und Dinner aus dem eigenen Garten verwoehnt.

Zu dessen Pflege gehoerte nach dem Abendessen allerdings auch die kleine Hasenjagd, die letzte Attraktion an diesem Tag, bei der Funky hinten auf dem Pick-Up stehend (ja, im Garten kann man mit dem Auto fahren!) mit einem Gewehr den kleinen Plagegeistern zu Leibe rueckte. Anfangs war mir dabei etwas mulmig zumute, aber er hat fast alle beim ersten Schuss getoetet und letzten Endes sind sie tatsaechlich eine Plage in Australien…

Um viertel vor 12 nachts habe ich von Ararat, ca 1 Std von Dunkeld entfernt, den Bus nach Adelaide genommen. Dort bin ich morgens um sechs angekommen und um sechs Uhr abends in den Zug gestiegen, der mich jetzt ans Ziel meiner derzeitigen Reise, Perth in Westaustralien, bringen soll.

Heute ist der 11.Maerz 2010 und momentan durchkreuzen wir die Nullarbor Wueste, die sich in scheinbar endlosem Grau-Rot zu beiden Seiten der Schienen erstreckt und von einem blau-weissen Schleier ueberspannt wird. Am Horizont scheint es manchmal tatsaechlich als wuerden die unzaehligen kleinen Salz- und Blaubuesche von einer ganzen Reihe Baeume abgeloest, aber das muss wohl von den aufsteigenden Hitzeflimmern erzeugt werden, denn wenn ich in Latein einmal aufgepasst habe, dann war es in dem Moment wo die Lehrerin erklaerte, dass “ nullus arboris” kein Baum heisst.

Die Grenze zwischen Sued- und Westaustralien haben wir vor ca 20 Minuten ueberquert; ich bin also fast angekommen.

Sobald es spannende Neuigkeiten aus Perth gibt, melde ich mich wieder!

17.3.10 03:27


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Weihnachten auf See

Ahoi allesamt! Die Zeit rast und ich komme bei den ganzen Erlabnissen hier garnicht hinterher mit Tagebuch schreiben, emails beantworten, Reisen organisieren- und natuerlich bloggen!! Hier eine extra kurze Zusammenfassung der letzten vier Wochen: Anfang Oktober bin ich ja aus Tasmanien in Richtung Lorne aufgebrochen, hab da ne super Woche im Burgershop gehabt und ganz viele coole junge Leute kennengelernt- und gesurft! Von da bin ich dann zu einer Woche Arbeit im Weinhang aufgebrochen und danach bin ich eine Woche lang durch Adelaide, die Hauptstadt Suedaustraliens geradelt.Endlich hab ich mal einen anderen Staat als Victoria besucht, wo ich ueber 2 Monate war!

So, und vor 3 Tagen bin ich in Neuseeland gelandet. Hier hab ich dann eine Nacht in Auckland verbracht und bei einer Tour extra fuer Backpacker Bungyjumper gesehen- in schwindelder Hoehe!!!

Am naechsten tag hab ich dann Neil, Kiyomi und Diabaig am Flughafen getroffen (die tasmanische Farmfamilie) und wir sind nach Whangarei gefahren. Hier haben wir heute das Boot zu wasser gelassen und das kleine Hafendoerfchen (mit viel Industrie drumherum) gefaellt mir trotzdem sehr gut.

Auf unseren Kuestentrip und gen offenen Ozean werden wir wahrscheinlich am Sonntag aufbrechen. Und von da an bin ich fuer zwei Wochen von frischem Obst und Gemuese und der Zivilisation (incl. Telefonempfang und Internet) abgeschnitten! Ich schaetze das wird eine ziemlich interessante Erfahrung und ich werd die Weihnachtszeit geniessen!! Mit Planschen im Ozean und Lesen an Bord...

Auf dass wir gut anlanden und bis bald,

Ahoi!

18.12.09 04:18


Sommerliche Neuigkeiten und boese Ueberraschung

Da es heute eindeutig zu heiss fuer Farmarbeit ist (33'C!), verbringen die oesterreichische WWOOFerin Birgit (31) und ich die heisseste Zeit des Tages im Schatten der Veranda mit Blick ueber Berge und Bush.- Nicht die schlechteste beschaeftigung, was? Birgit ist letzten Donnerstag angekommen und seitdem sind wir echt ein ganzes Stueck voran gekommen: Der Rasen ums Haus erinnert nicht mehr an einen Dschungel, das Unkraut in den Beeten ist um einige Quadratmeter zurueckgedraengt worden,... Da Fiona, 55 und geboren in Schottland, die Farm allein - und mit der Hilfe von WWOOFern- fuehrt, gab es umso mehr zu tun, als ich vor knapp vier Wochen hier in Lebrina ankam. Der gesamte Hof hatte im letzten Winter weder einen Rasenmaeher noch jegliches andere Geraet gesehen, da es einen Dauerregen gab, wie ihn Tasmanien seit 30 Jahren nicht mehr gesehen hat! Seitdem ist so einiges passiert: Ich hab mich hauptsaechlich um die 7 Pferde (inkl. 3 Ponies+ 1 Ponyfohlen) gekuemmert. Neben Rasen "bekaempfen" (Maehen konnte man das nicht nehr nennen :-)), Unkraut jaeten, Huehnerstall ausmisten, ein totes Schaf verbrennen und Haehne schlachten - um nur die Highlights zu nennen- standen also jeden Tag mindestens Charlie und Pirate auf dem Plan: Charlie, der ehemalige Traber und Pirate, das uebergewichtige aber durchaus clevere Pony. Ausserdem bin ich fuer fuenf Tage mit einer anderen Farmer-Familie zur grossen Agrar-Show in Hobart (inkl. Pferde-, Hunde-, Huehner-, Schafe-, Kuehe- und Ziegenwettbewerbe sowie angezogene Laufenten) gefahren und habe sie auf ihrem Hof in Patersonia besucht. [Abgesehen von den lustigen Namen verbergen sich hinter den vielen kleinen Doerfchen hier meist lediglich 2-8 Farmen, die jeweils etwa 1km voneinander entfernt liegen. Sonst nichts. Was aber kein Anlass fuer mich ist mich nicht fast wie zu Hause zu fuehlen.] Fionas Mann, Neil, ist Professor fuer Naval Architcture (etwa wie schiffbau) an der Uni in der naechstgroesseren Stadt, Launceston (etwa 20-30.000 Einwohner?). Er bat mir vor einigen Tagen an ihn, seine juengere Tochter und seinen Sohn, auf einen Zwei-Wochen-Segeltoern an der Ostkueste der neuseelaendischen Nordinsel zu begleiten!!! Gestern hab ich meinen Flug gebucht, mein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk, denn wir fahren vom 16. bis zum 28. Dezember. Also heisse Weihnachten auf dem Segelboot! :-) In zwei Tagen ist meine Zeit in Tasmanien endgueltig vorbei (eigentlich hatte zwei anstatt vier Wochen eingeplant) und ich breche in Richtung Festland auf, um in Lorne meinen Cafe-Job anzutreten. Was ich hoffentlich tun kann, denn heute wollte ich mir nochmal den Raum bestaetigen lassen, den ich im Oktober organisiert hatte und Uuupps!: Er ist vergeben!! Ich war ziemlich verbluefft ueber diese schlechte Entwicklung. aber trotzdem geb ich noch nicht auf, denn morgen ist die Vermieterin wieder da und die wird mir hoffentlich hilfreicher sein als ihr Kollege heute. Und sonst kann ich mich immernoch an Rob und Brett, meine jungen Bosse im Cafe, und ihre lokalen Beziehungen verlassen. Wenn ich in meinen zwei Monaten auf Reisen etwas gelernt habe, ist das wohl, dass kein Tag wie der andere ist und man nie weiss in welche Richtung sich die Dinge entwickeln werden und welche Gelegenheit sich als naechstes bietet. Allein zu reisen kann ausserdem ziemlich einsam sein und eine liebende Familie zu Hause laesst sich durch nichts ersetzen. Dennoch bin ich sehr zufrieden hier in Australien zu sein, denn es gibt einfach so viele unbezahlbare Erfahrungen zu machen- und soooo viele atemberaubende, aeusserts diverse Landschaften zu entdecken!! Ich fuehle mich wie auf einer ziemlich langen Abenteuerreise und wuenschte ich koennte euch von allen Abenteuern von Angesicht zu Angesicht erzaehlen. Ich vermisse euch alle! *Kisses*
9.11.09 05:22


Mein erstes WWOOFing

Hallo aus der Isolation der tasmanischen Wildnis! Momentan arbeite ich auf einer Farm in Nord-Tasmanien, longiere Pferde, rupfe Unkraut, grabe um, maehe (den unglaublich hohen!) Rasen, schlafe in einem ehemaligen Melkstall,...Das hoert sich nicht nur spannend an, sondern ist es auch :-)

Der einzige Nachteil ist, dass wir aufgrund der Abgeschiedenheit sehr schlechten (internationalen) Telefonempfang haben. Ausserdem ist das Internet langsam und meine Zeit online limitiert. Das ist der Grund weshalb ich momentan nicht dazu komme laengere neue Beitraege zu schreiben. Ich habe meinen Aufenthalt hier bis zum 9. November verlaengert, weil die Natur wirklich einzigartig ist und ich mich im Farm-Cottage bei Fiona&Neil, Diabiag und Kiyomi sehr wohl fuehle.

Am 10. November komme ich dann hoffentlich in Lorne, meinem naechsten Stop (fuer den Sommer), an wo ich im Cafe "Bottle of milk" arbeiten werde und meinen eigenen Raum miete.:-) Die Samen fuer meinen ersten selbstgezogenen Salat habe ich gestern gekauft!

Es gibt also Einiges auf das ich mich freue und mir geht es rundum gut!

 

25.10.09 11:21


Great, great Ocean Road!!

Hallo! Der Grund weshalb ihr so lange nichts von mir gehoert habt ist der, dass ich bis gestern mit Mindy und Charlotte auf einem traumhaften Trip entlang der Great Ocean Road in Victoria war. Ausserdem habe ich mich unterwegs um einen Job im Ort Lorne bemueht und damit bin ich immernoch beschaeftigt, denn jetzt gilt es zum ersten Mal in meinem Leben Bewerbungen zu schreiben-mit Mindys grandioser Hilfe!-, daraufhin angenommen zu werden und nicht zuletzt einen passenden Raum fuer die Monate zu finden. In Lorne habe ich mich sofort verliebt: Es ist ein Touristenoertchen in einer bewaldeten Bucht mit tuerkisblauem Wasser (, wenn die Sonne scheint, wie auf unserem Trip), schnuckligen Laedchen- und SURF!!!! Meine eigene australische Ausruestung ist schon erfolgreich getestet und ich kanns kaum abwarten wieder ins Wasser zu kommen! Einzig und allein das Nachtleben laesst aufgrund der Winzigkeit natuerlich zu wuenschen uebrig, aber darueber werden mich die Wellen hoffentlich hinwegtroesten. :-)
25.9.09 14:11


Endlich Neues aus dem Land weit,weit weg

Hallihallo! Nach einem weiteren ereignisreichen Wochenende (die Zeit hier vergeht einfach wie im Flug!; im August bin ich angekommen und jetzt ist schon Mitte August) komme ich heute endlich wieder zum Schreiben. Es ist soviel passiert, wo fange ich an? Beim Mittwoch, an den kann ich mich immerhin noch etwas erinnern: Morgens hat mich Mindy wieder mit in ihr Buero genommen, da hab ich dann Suessigkeiten-Tuetchen fuer Charlies Klasse gepackt, weil an dem Abend alle Eltern von ihren Kindern bekocht & bedient wurden. Ausserdem hab ich ein letztes Mal in der Schule bei den Koch-Vorbereitungen geholfen und bin danach durch die Strasse zu Mindy's Buero gebummelt und hab mir im Secondhand-Geschaeft Turnschuhe fuer 5 dollar gekauft, die fast aussehn wie neu! jetzt muss ich also nie wieder in meinen Wanderschuhen joggen! XD Am Mittwoch hab ich von Mindy ausserdem noch die schoenste tasche aus ihrer neuen Kollektion geschenkt bekommen!!! Abends hab ich versucht fern zu schauen, aber es gibt nur etwa 6 digitale Kanaele und allesamt sind Trash-Sender! Es gibt noch nichtmal einen Doku-kanal, geschweige denn einen mit Anspruch wie "arte" in D. Mit einem Kabelanschluss bekommt man natuerlich mehr, aber meine familie guckt eher DVDs. Ups, der Mittwoch ist ja schon so lang geraten, vielleicht kann ich mich beim Donnerstag kuerzer fassen- es muessten naemlich bald alle eintudeln und dann ist die Ruhe dahin. :-) Also, Donnerstag: Ich hab das erste Mal mehrere Teile allein gebuegelt (ca 3 Std. und mit maessigem Erfolg XD ), war in der National-Gallerie und hab die Aboriginal Kunst bewundert, sowie die der Weissen. Danach hab ich Charlie mit Bahn und Tram von der Schule abgeholt und abends mein Lieblingsessen fuer alle gekocht (Zucchinipuffer mit Minze & Wassermelonensalat mit Feta und Oliven). Marc haben die Puffer besonders gut geschmeckt, bei Mindy ist ein Schweigen schonmal besser als Tips, denn schliesslich kennt sie sich mit Kochen am besten aus. :-) Am Abend hab ich mich zum zweiten Mal mit den jungen Leuten getroffen, die alle in melbourne studieren (2 GBs, 2 OEs, 1 D, 1 Kolumbier, dessen geburtstag wir gefeiert haben, 1 Halb- Aussie, 2 USAs, und, und, und...) und noch mehr neue Leute kennengelernt. Das Problem mit den fehlenden Gleichaltrigen ist also geklaert! :-) Der Freitag war abgesehen vom Singen mit Charlie im Bett ("You are my sunshine") nicht soo spannend und wird deshalb uebersprungen! Am Samstag waren Marc, Charlie und ich dann auf dem South Melbourne Market, wo ich schonmal mit Marc war und haben wieder tolle frische Lebensmittel etc. eingekauft. Danach kam Charlies Freundin Eva zu Besuch und abends hat Marc fuer Ihre eltern und uns ein tolles Dinner gekocht. Spaeter hab ich mich noch im Pub/Club mit Leuten vom Donnerstag getroffen und in ihrem haus in der City uebernachtet, wie am Donnerstag, weil frueh morgens keine Bahn zu mir nach Hause faehrt (, die ohnehin ca 1 Stunde braucht). Aber auch so geniesse ich Melbourne in vollen Zuegen, denn gerade waehrend einer langen Fahrt mit Bahn/Tram kann ich viele Plaene machen. Hier gibts einafch viele, viele Stadtteile und Strassen zu sehen! Gestern, also am Sonntag bin ich dann todmuede mit einer fruehen Bahn nach Hause gefahren, weil wir um elf bei einer taufe eingeladen waren. Der Gottesdienst war etwas lieblos, aber die Babies suess. Und auf der Party danach habe ich die ganze Zeit mit Leuten gesprochen und wir wurden sogar von den Gastgebern in ihr Haus auf der Mornington Peninsula fuer Anfang Oktober eingeladen (,wo ich mit dem Vater surfen gehen kann!!!). Es war echt ein schoener tag und ich hab meine Muedigkeit erst abends gespuert.:-) So,jetzt muss ich aber Schluss machen, denn Marc bereitet schon das Essen vor und ich will ihn nicht ganz allein die arbeit machen lassen. PS: Morgen hab ich meine erste KIteboarding-Stunde!!!- Und das wetter soll so gut sein wie heute... :-))))
14.9.09 10:37


Happy Fathers' Day!!!!

Halloechen, heute haben wir Vatertag gefeiert, denn die Aussies lieben Feiern, in erster Linie groszuegiges Dinieren, vor allem abends. Aber heute hatten wir ausnahmsweise ein warmes Mittagessen - obwohl ich mich selbst auch sonst schwer an die Gewohnheit anpassen kann :-) - in einem super Restaurant in St. Kilda, dem jungen "In"-Viertel Melbournes direkt am Strand. Mein Tag begann allerdings schon lange vor dem lunch, naemlich um 8 Uhr in der Frueh, weil im Schlafzimmer nebenan geraeuschvoll Geschenke ueberreicht und ausgepackt wurden. Ich hab denn auch mein Nougat und eine gute Flasche Wein (die Aussies lieben Wein und vertragen erstaunlich viel davon!) ueberreicht, denn meine Gastfamilie laesst wirklich keinen meiner Wuensche offen. Zum Fruehstueck hat Mindy Eier gemacht (steamed= in kleinen Plastikhalbkugeln im Wasserbad gekocht; oder fried= in der Pfanne gebraten) und wer mochte konnte Bacon haben, dazu gab es Tomaten mit einer "Crouton-Pesto-Haube". Sie ist naemlich nicht einfach Designerin, sondern war auch mal Chefkoechin in einem modernen Melbourner Restaurant! Nach einer kurzen Verdauungspause fuer das koenigliche Fruehstueck gings dann auch gleich weiter ins Restaurant, wo wir uns mit einer befreundeten familie trafen und von einem bekannten melbourner Koch verwoehnt wurden. !-) So ein Luxus... Spaeter haben wir uns zu hause ausgeruht und ich bin mit Charlie auf dem trampolin im garten gesprungen.- Langsam mache ich Fortschritte, meine kleine Lehrerin ist naemlich Turnerin! Zu abend gab es dann "nur" ein "Snack-Dinner" mit Suppe und allerhand Resten vor Vortag+ Brot etc. Wie ihr unschwer erkennen koennt, bestand mein tag also hauptsaechlich aus Essen und jetzt werde ich zufrieden und muede in meine Federn fallen...:-)
6.9.09 13:49


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